1816

alte noten 1816Älteste Notenfunde der Musikkapelle Schwangau (4 Notenbücher) aus den Jahren 1816, 1817, und 1826. Die Hefte umfassten ursprünglich 14 Stücke (8 Märsche, 4 Tänze, 1 Andante und 1 Allegro). Sie waren geschrieben für eine 2. Klarinette in DIS (ES – Klarinette), eine 1. Trompete, sowie ein 2. und 3. Horn. Es handelt sich bei den Noten um reine Naturtöne, wie sie zu damaliger Zeit, vor Erfindung der Ventile bei Blechblasinstrumente, nur auf Naturhörnern, Naturtrompet etc. gespielt werden konnten.

Aufgrund der Stimmen kann angenommen werden, dass bereits schon längere Zeit vorher eine Musikkapelle bestanden hat.

1838

Zum Besuch der Kaiserin von Russland und Königin Theresia von Bayern am 1. September im Schloss Hohenschwangau wurden Strassen und Häuser in Hohenschwangau beleuchtet, Musik gespielt, und mit Böllern geschossen.

1840/41

Anlässlich mehrerer Feierlichkeiten des bayr. Königshauses (z.B. Geburtstag v. Kronprinz Max, div. Besuche hoher Persönlichkeiten auf Hohenschwangau) wird die „türkische Musik“ Schwangau in verschiedenen Chroniken oftmals erwähnt.

1845

Am 31. Aug.: Besondere Festlichkeiten wurden zur Taufe des Erbprinzen Ludwig in Hohenschwangau abgehalten, an der die gesamte Bevölkerung Schwangaus, insbesondere die Musikkapelle Schwangau teilnahm.

1850/60

Die Musikkapelle Schwangau tritt jedes Jahr mehrmals bei Tanzveranstaltungen, sowie kirchlichen und weltlichen Anlässen auf.

1870

Im Juni: Unter Teilnahme ihrer Majestät der Königinmutter Marie wurde in der Pfarrkirche zu Waltenhofen eine neue prächtige Glocke eingeweiht, zu der sie mit einer Spende von 1.000 fl. wesentlich beigetragen hat. Bereits am 19. Juni wurde die Glocke unter zahlreicher Beteiligung und allgemeiner Freudenbezeugung, unter Böllerschüssen, und freudigen Musikklängen in festlichen Zug von Schwangau nach Waltenhofen gebracht.

  zeitung 1876

Füssener Blatt vom 12.08.1876

  zeitung 1877

Füssener Blatt vom 27.09.1877

1895/96

MessopferAm 1. Sept. 1895 war es Dr. phil. Et theol. Justanius (Johannes Pfeiffer, dann am 14. Juni 1896 Dr. phil. Pankratius (Markus) Pfeiffer – 1918 – 45 Generalsuperior in Rom die ihr erstes Messopfer feiern konnten. Er hat im Juni 1944 als ein Vertrauter von Papst Pius XII. Wesentliches dazu beigetragen, dass Rom zur offnen Stadt erklärt, und deshalb von den vorrückenden Alliierten kampflos besetzt wurde; dies hat ihm den Beinamen eines „Retters von Rom“ eingetragen. Über das Festmahl bei seiner Primiz berichtete die Lokalpresse: „Die Tafelmusik unter Direktion des alten, aber noch jugendlichen lebendigen Herrn Velle, der schon seit 60 Jahren die edle Tonkunst pflegt, war gerade zu unermüdlich tätig, und würzte das Mahl mit feinen Piecen, so dass Leib und Seel` einen Genuss hatten“.

1902

Am 28. Febr.: Beim 50 jährigen Jubiläum des Veteranenvereins entstand das älteste noch vorhandene Foto der Musikkapelle Schwangau. Der Zapfenstreich am Vorabend kündete dem kommenden Jubeltag an, der mit einem stattlichen Festzug unter Vorantritt der Musik zum Gottesdienst nach Waltenhofen begann.

Sehr gemütlich verlief bei den fröhlichen Weisen der Blechmusikkapelle der im Steiner'schen Gasthause zu Waltenhofen eingenommene Frühschoppen. Beim Ausflug am nächsten Tag entwickelte sich im Hotel Schwansee noch bewegtes Leben, dessen großartiger Speisesalon Herr Besitzer Hotelier Engl zur Verfügung gestellt hatte. In diesem Prachtsaale konnte die schneidigen Märsche so recht zu vollen Geltung kommen, und erregten hierdurch stürmischen Applaus.

1908

Am 15. Aug. wurde der Musikkapelle die Ehre zuteil, das 25 jährige Priesterjubiläum von geistl. Rat Anselm Walter in der Pfarrkirche Waltenhofen im Beisein von Bischof Dr. Maximilian v. Lingg mitzugestalten.

1911

Am 28. Nov. verstarb Lukas Hitzl. Er war seit 1903 Dirigent und hinterließ seinem Nachfolger Otto Hengge eine „gut geschulte Blechmusik“.

1914

Zur Installation des neuen Pfarrers Herrn Hochwürden Martin Unglert am 19. Febr. hatte nahezu die gesamte Gemeinde Aufstellung bezogen. „In festlichem Zuge, unter Glockengeläute und schneidigen Klängen der Musikkappelle Schwangau wurde ein in die schön dekorierte Pfarrkirche geleitet“.

1914

Noch am 15. Mai spielte die Musikkapelle bei der Beerdigung von Bürgermeister Anton Mayer (Schusterler), doch schon wenige Wochen später brach der 1.Weltkrieg aus. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Kapelle 15 aktive Musiker, von denen nun 11 zum Heeresdienst einrücken mussten.

Während des 1. Weltkrieges war es ein Verdienst des Bassisten Chrysostomus Christa (1862 – 1943), dass er nicht nur junge Nachwuchsmusiker heranbildete, sondern aus als Dirigent aushalf, wenn das Lied vom guten Kameraden zu spielen war.

1918

Dadurch war es auch möglich, am 29. Dez. in Waltenhofen einen feierlichen Dankgottesdienst für die heimgekehrten Soldaten durchzuführen.

1919

Stephan Hitzl (1880 – 1938) wurde zum neuen Dirigenten bestimmt. Mit 16 Mann beginnend brachte die Kapelle zeitweise bis auf 34 aktive Musikanten. Unter seiner Stabführung fallen folgende wichtige Auftritte:

6. Okt. 1919
Erster Veteranenjahrtag nach dem 1. Weltkrieg

2. Mai 1920
Heimkehrfeier für die zurückgekehrten Kriegsgefangenen

12. Okt. 1920
Einweihung der neuen stählernen Glocken

17./18. Mai 1924
50. Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Schwangau

19. Juli 1925
25 jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer Martin Unglert

9. Mai 1926
Einweihung der Jugendherberge auf der Osterhalde

13. Juni 1926
40. Todestag von König Ludwig II

5. Juni 1927
Teilnahme am Festzug beim II. Bayer.-Allgäuer Musik- Bundesfest in Füssen

18. Aug. 1928
Fahnenweihe des TSV Schwangau

Fahnenweihe 1928


1929

Im Februar, nach dem Rücktritt von Stephan Hitzl übernahm der junge Lehrer Otto Maximillian Hengge (1898 – 1984) den Dirigentenstab. Er war der Sohn des letzten Vorkriegsdirigenten und wie dieser ein begabter Komponist, dem das Schwangauer Musikleben ganz allgemein viel verdankt.

In seine Dirigentenzeit fallen folgende Auftritte:

3. Aug. 1929
1. Sommerkonzert der Musikkapelle Schwangau

22. Sept. 1929
20 jähriges Stiftungsfest des GTEV Schwangau

Ostermontag 1930
Frühjahrskonzert im Gasthof Knestele (Weinbauer)

4. Mai 1930
1. öffentliche Standkonzert beim Bezirksfeuerwehrtag in Schwangau

26. Dez. 1930
Beim Weihnachtskonzert im Saal des Gasthof's Knestele, der bis auf den letzten Platz gefüllt war, wurde die Komposition des Dirigenten „Im Walde“ (Fantasie) so beklatscht, dass sie wiederholtwerden musste. Dieses Konzert fand in diesen Saal bis zum Jahr 1983 regelmäßig statt.


1931

Am 25. März fand erstmals eine Generalversammlung mit vereinsmäßigen Protokollarien statt. Trotz Wiederwahl des bisherigen Ausschusses gab es Sorgen, weil der Dirigent nach nur 2 jähriger Tätigkeit an einen anderen Dienstort versetzt wurde. Im Gasthof zur Post gab er am 31. Mai sein Abschiedskonzert.

1931

Am Fronleichnamstag des Jahres hatte der neue Dirigent der Musikkapelle, Willi Gläßer (1903 – 1952), seine ersten Auftritt.

Weitere Auftritte waren:

21. Juni 1931
Trachtengaufest in Hopferau; des weiteren besuchten die Musikanten auch den ehemaligen Dirigenten Otto MaximilianHengge in Aitrang, seinen neuen Dienstort.

1932

Rudolf Witsch stellt seine Schmiede an der neuen Reichenstraße als Probelokal zur Verfügung.

1934

Von der Machtergreifung 1933 war auch die Musikkapelle Schwangau betroffen. Statt ihrer bisherigen „zivilen Kluft“ musste einheitlich uniformiert auftreten, was bis dahin führte, dass sie in SA-Uniform gesteckt wurde. Sie hatte sich dem „Reichsverband für Volksmusik in der Reichskammer“ unterzuordnen.

1936

musste, Willi Gläßer seine Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen einschränken, weshalb er schon öfters von Martin Geiger (1904 – 1972) beim Dirigieren vertreten wurde.

1936

Für den erkrankten Willi Gläßer sprang dann der Musikstudent Theo Resch aus Prem ein. Seine sehr erfolgreiche Tätigkeit – auch als Komponist wurde schon nach 2 Jahren unterbrochen, weil man ihn zur Wehrmacht einzog.

1948

Von einem Neuanfang der Musikkapelle wird erst ab dem Jahr 1948 berichtet.

1951

Der erste größere Auftritt war am 4. Mai im Rahmen eines Heimatabend im Weinbauer Saal, der für Journalisten und Reisebürofachleute vom Verkehrsverein veranstaltet wurde. Mit der Zeit konnte die Musikkapelle Schwangau bei mehreren Veranstaltungen auftreten:

6. Okt. 1952
1. Veteranenfest nach dem 2. Weltkrieg mit Beteiligung von rd. 200 Kriegsteilnehmer aus 2. Weltkriegen.

24./25. Sept. 1955
80 jähriges Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr.

26. Juli 1959
Einweihung des Gebirgsjägerbrunnens im Kröb.

1959

Aus Altersgründen übergab Johann Schindele den Dirigentenstab an Fritz Streckert (1912 – 1990) aus Füssen, der nach dem Krieg maßgeblich an der Wiederbegründung der Füssener Harmoniemusik beteiligt, und zuletzt deren Dirigent gewesen war.

1960

Mitwirkung der Musikkapelle am 1. Schwangauer Faschingsumzug nach dem Krieg.

1962

Fritz Streckert konnte sein Aushilfstätigkeit beenden, weil die Musikkapelle wieder eine ständigen Dirigenten gefunden hatte. Der aus Kempten zugezogener Karl Kulzer (1918 – 1981) machte sich nun mit Feuereifer an die Arbeit, und war in den nächsten Jahren ständig bemüht Nachwuchs für die Kapelle zu gewinnen.

Unter die Dirigentenzeit von Karl Kulzer fallen folgende Auftritte:

24. Okt. 1965
90 jähriges Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr

1967
Am 5. Dezember war Johann Schweiger für 50 jährige aktive Mitarbeit bei der Musikkapelle geehrt worden. Er bedankte sich bei seinen Kameraden auf besonders originelle Weise, indem er aus Fichten vom heimischen Bergwald sechs Alphörner selber fertigte und sie am 22. April 1969 der Kapelle übergab. So entstand die Schwangauer Alphornbläsergruppe, die sich im jährlichen Programmzettel bald ihren festen Platz erwarb. Sie trat verschiedentlich bei internationalen Alphornbläsertreffen, ferner beim Bartlmä-Volksfest in Landshut (20.08.1972), bei der Bundesgartenschau in Mannheim (17.05.1975), und bei der Einweihung des neuen Gänsemännchen-Brunnens in Hohenschwangau (11.06.1975); bei einer Werbefahrt im Jahre 1973 gelangte Karl Kulzer, Andreas Pal und Ulrich Stadler sogar bis Amerika.

20. Aug. 1967
Live Sendung „Schwabenspiegel“ des Bayer. Rundfunks aus dem ersten Schwangauer Haus des Gastes.

1969

Zur Entlastung des Dirigenten Karl Kulzer wurde im März nach förmlichen Wahl einer 5- köpfigen Vorstandschaft in der Generalversammlung eine vorgeschlagene Vereinssatzung angenommen.

1969

19./20. Juli 1969
„Vermeintliches“ 125 jähriges Gründungsjubiläum der Musikkapelle Schwangau mit großem Festabend, Festgottesdienst, und allgemeiner Unterhaltung im Festzelt.

1969/70

Am 26. Dez. 1970 hatte die vor einem Jahr gegründete Jugendkapelle mit 14 Jungmusikanten ihren ersten Auftritt. Diese Kapelle wuchs im nächsten Jahr bis auf 29 Jungmusikanten an.

1972

Bundespräsident Heinemann verlieh der Musikkapelle Schwangau für die, „in langjährigem Wirken erworbenen Verdienste um die Pflege des instrumentalen Musizieren“ die „Pro – Musica Plakette“, die am 8. Mai im Kaisersaal in der Benediktinerabtei Ottobeuren überreicht wurde.

1974

24. Dez.1974
Live Sendung des „Schwabenspiegel“ vom Weihnachtsliederblasen im Schlosshof Hohenschwangau

1976

Aus gesundheitlichen Gründen legte Karl Kulzer zum allgemeinen Bedauern den Dirigentenstab nieder. Sein Nachfolger wurde der bereits altbewährte Fritz Streckert. Zu seinem Einstand dirigierte er noch im gleichen Jahr beim Bezirksmusikfest in Seeg die „Festliche Fanfare“ von Gustav Lotterer, mit der ein 1. Rang erreicht werden konnte.

Die intensive Jugendarbeit von Karl Kulzer und Fritz Streckert hatte sich gelohnt. Martin Mielich und Annemarie Mayr (1979) absolvierten erfolgreich den Dirigentenhauptkurs.

Fritz Streckert konnte während seiner 2. Amtszeit in Schwangau zahlreiche erwähnenswerte Auftritte miterleben:

 

5. Sept. 1976
Einweihung des neuen Branderschrofen Gipfelkreuzes

24: Sept. 1976
Einweihung des beheizten Freibades in Schwangau

24 Juni 1977
Ständchen zu 40 jährigen Priesterjubiläum von H. H. Geistl. Rat Pfarrer Leonhard Welzmiller.

2. Dez. 1978
Empfang für Hwst. H. Bischof Dr. Josef Stimpfle

29. Juni 1979
Ehrung von Emil Zitt für 50 jährige Musiktätigkeit.

23. Sept. 1979
Teilnahme am Festzug zur Eröffnung des Münchner Oktoberfests

25 Nov. 1979
200 Jahr Feier des Gesangsvereins

16. Febr. 1981
Ehrung von Andreas Schweiger, Gewinner der Silbermedaille bei der Biathlon Weltmeisterschaft in Lahti

8. Mai 1983
Fritz Streckert erhält zum 40 jährigen Dirigentenjubiläum die große goldene Bundesmedaille des ASM.

16. Okt. 1983
Installation von H. H. Edmund Gleich als Pfarrer von Waltenhofen.

18. Juni 1984
Einweihung des Hauses Schwanengau in Anwesenheit von Staatsminister Anton Jaumann, wobei Karl DeVorschee der Kapelle einen „Schwangauer Marsch“ widmet.

1985
Vereinsgründung zum eingetragenen Verein e. V.

25. Mai 1985
Uraufführung von Fritz Streckerts Marsch „ Schwangau Dir mein Gruß“

30. Nov. 1985
Auftritt am Christkindlesmarkt in München, dessen Christbaum von der Gemeinde Schwangau gestiftet wurde.

1986

4. – 6. Juli:
Die Musikkapelle Schwangau kann ihr 170 jähriges Gründungs fest feiern. Das Fest wurde eröffnet durch eine Stimmungsabend mit der Knappschaftskapelle Peiting. Am Samstag stand ein großer Festakt mit Serenade im Schloss von Neuschwanstein auf dem Programm. Unter Anwesenheit des Präsidenten des ASM MdL Karl Kling, stv. Bundesdirigent Georg Willecke, Landrat Adolf Müller und Bürgermeister Johann Schneidberger umrahmte ein Orchester des Bezirks III Füssen mit ca. 200 Musikern die Festveranstaltung.

Danach gab's im Festzelt einen bunten Unterhaltungsabend mit der Musikkapelle Pinswang, der Musikkapelle Schwangau, und der Jodlergruppe Weggis/Schweiz.

Das Fest fand seinen Abschluss am Sonntag mit einem Festgottesdienst, anschließendem Frühschoppenkonzert, und Stimmungsabend mit der Musikkapelle Trauchgau.

1986

Im Okt.:
Fritz Streckert gab den Dirigentenstab nach 12 Jahren jüngere Hände. Sein Nachfolger wird Rudolf Hahn. Er stand der Musikkapelle weiterhin mit Rat und Tat, vor allem aber in der Jugendausbildung zur Verfügung.

Seit der Dirigentenzeit von Rudolf Hahn konnte die Musikkapelle folgende Auftritte verbuchen:

27./28. Juni 1987
50 jähriges Priesterjubiläum von H. H. Geistl. Rat Leonhard Welzmiller

14.-17. Aug. 1987
Teilnahme am großen Stadtfest in Genf mit der kgl. Armeekapelle aus Jordanien, dem Polizeimusikkorps aus Italien,Österreich, England und der Schweiz.

20. Aug. 1987
Ständchen zum 75. Geburtstag von Ehrendirigent Fritz Streckert.

6. Sept.1987
Festveranstaltung am Ehberg anlässlich des 20. Alphornbläsertreffens in Schwangau, das durch die Musikkapelle veranstaltet wurde.

24. Apr. 1988
Bei der Weihe der neuen Glocken in St. Georg umrahmte die Musikkapelle den Festgottesdienst und wirkte am Festumzug mit.

24. Juni 1989
Große Serenade eines 120 Mann starken Bezirksorchesters auf Schloss Hohenschwangau zum 100. Todestag der Königin Marie von Bayern. Zum Abschluss dieser Veranstaltung dirigierte unser Dirigent Rudolf Hahn die Bayernhymne.

1990

Am 8. August starb er Ehrendirigent Fritz Streckert, der unter Anteilnahme der Gemeinde Schwangau, sowie zahlreicher Bürger und Musikanten am 13. August auf dem Waldfriedhof in Füssen feierlich zu Grabe getragen wurde.

1991

175 jährige Vereinsjubiläum und Ausrichter des 18. Bezirksmusikfest vom 17. bis 21. Juli

25.08. Feierliche Einweihung des Musikerbrunnen, Hieblergasse Oberdorf gestiftet von der Gemeinde Schwangau.

1992

Vereinshausumbau von Oktober 1992 bis April 1993

1993

Fritz Bieber wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

1997

Ernennung von Eckhard Schweiger und Georg Mitzdorf zu Ehrenmitglieder.

1997

Vereinsstadelfertigstellung am Schützenhaus im Hauserried.

1998

Einweihung der neuen Kirchturmspitze von der St. Georgs Kirche in Schwangau.

2000

Die Musikkapelle wird nach Japan eingeladen.

2001

Die Musikkapelle umrahmt musikalisch die feierliche Weihe der vier neuen Glocken der Pfarrkirche St. Maria und Florian in Waltenhofen.

2006

Georg Grotz (Tenorhorn) wird für 50 Jahre aktives Musizieren geehrt.

Am 9. Juli feierte unser Pfarrer Edmund Gleich sein 40-jähriges Priesterjubiläum. Zusammen mit der Musikkapelle und den Fahnenabordnungen der öffentlichen Vereine wurde er vom Pfarrhof zur Kirche begleitet. Nach der feierlichen Schiedermeier Messe spielte die Musikkapelle auf dem Kirchplatz zünftige Blasmusik zur Unterhaltung der Gäste.

Fest zum 190-jährigen Bestehen der Musikkapelle Schwangau mit großem Zelt, Sternmarsch und Unterhaltungsmusik mit den umliegenden Kapellen, große Serenade im Schlosshof und Stimmungsabend mit der Kapelle „Waidigel“

2007

Nach 20 Jahren übergibt Rudolf Hahn den Dirigentenstab an Alexandra Böhling. Als Datenbeauftragter steht er der Kapelle aber immer noch mit Rat und Tat zur Seite und spielt mit vollem Elan auf verschiedenen Instrumenten.
Rudolf Hahn wird zum Ehrendirigenten ernannt.

2012

Nach 12 Jahren als 1. Vorstand übergibt Jens Schwarz die Vereinsführung an Stefanie Bruckdorfer.

2015

Markus Böhling legt nach fast 20-jähriger Tätigkeit das Amt des 2. Dirigenten und Jugenddirigenten nieder. Tobias Heiserer übernimmt zunächst mit Maximilian Schwarz, später allein, die musikalische Leitung der Jugendkapelle und wird zum zweiten Dirigenten ernannt.

Vereinsausflug nach Andrian/Südtirol mit Gestaltung des Frühschoppens.

2016

Die Musikkapelle Schwangau feiert ihr 200-jähriges Gründungsjubiläum.
Ernennung der neuen Ehrenmitglieder Anton Böck, Rupert Gebler, Josef Helmer, Martin Mielich und Heinrich Velle.